Urania Graz

Burggasse 4/I, 8010 Graz
Tel: 0316 - 82 56 88-0
Fax: 0316 - 81 42 57
eMail: urania@urania.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag jeweils
von 9 bis 13 Uhr und von 16
bis 19 Uhr sowie Freitags von 9
bis 12 Uhr für Sie geöffnet.

 

Geschichte der URANIA

Die Urania-Idee
Die Urania-Idee wurde in Berlin als Kind der Aufklärung und der aufstrebenden Naturwissenschaften geboren. Alexander von Humboldt (1769-1859), der davon überzeugt war, dass naturwissenschaftliches Wissen die Menschen vernünftiger mache und rationaler handeln lasse, hielt in den Jahren 1827 und 1828 öffentliche „Kosmos-Vorlesungen“. Jahrzehnte später griff Wilhelm Julius Foerster, der Direktor der Berliner Universitäts-Sternwarte, dieses Konzept einer naturwissenschaftlichen Allgemeinbildung wieder auf und entwickelte es zur Idee einer Volkssternwarte mit angeschlossenem Bildungshaus weiter. Gemeinsam mit dem Astronomen Max Wilhelm Meyer und dem Unternehmer Werner von Siemens gründete er 1888 die Gesellschaft „Urania“ als Einrichtung, die der naturwissenschaftlichen Anschauung und Belehrung dienen sollte. (Lesen Sie mehr!)

Die Grazer Urania

Der Erste Weltkrieg hatte die Österreicher nicht nur körperlich sondern auch geistig ausgeblutet, sodass sich nach seinem Ende ein wahrer Bildungshunger ausbreitete. Dieser bildete den Nährboden für die Gründung der Grazer Urania. Unter der Patronanz des steirischen Landeshauptmannes Anton Rintelen und des Grazer Bürgermeisters Vinzenz Muchitsch fand am 14. Februar 1919 die konstituierende Sitzung des Vereins „Grazer Urania“ statt. (Lesen Sie mehr!)


In der Zwischenkriegszeit wies die Urania zwischen 7.000 und 12.000 Mitglieder auf. Direktor Fritz Gernot konnte dennoch nicht verhindern, dass sie 1938 amtlich aufgelöst wurde. (Lesen Sie mehr!)

Die Österreichische Urania für Steiermark

1947 kam es zur Gründung der „Österreichische Urania für Steiermark“. In den 50er-Jahren bildete sie das Bindeglied zwischen Universitäten, Schulen und Öffentlichkeit. Eine wichtige Vorreiterrolle spielte sie auch bei der geistigen und künstlerischen Bewusstseinserneuerung in Graz. (Lesen Sie mehr!)

1994 feierte die Urania das Jubiläum ihres fünfundsiebzigjährigen Bestehens. Die folgenden Jahre waren von dem Versuch geprägt, die Urania fest in der steirischen Bildungslandschaft zu verankern. Daneben gelang mit der Einrichtung der „digitalen Bildungsplattform Urania“ 1997 die Öffnung in Richtung Internet. Die Urania betreut heute rund 10.000 Mitglieder. (Lesen Sie mehr!) 

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