Allgemeinbildende Seminare
Seminare / Kursdetails

Wien um 1900: Welterklärer und Rassentheoretiker im 19. und 20. Jahrhundert

Kursnummer X112
Beginn Do., 10.10.2019, 17:30 - 19:00 Uhr
Kursgebühr Gebühr für Mitglieder: 34,00 €
Gebühr für Nichtmitglieder: 40,00 €
Dauer 4 Abende
Kursleitung Dr. Manfred Kammerer
Kursort
U-Kursraum 05
Burggasse 4/I, Graz
 

Wien, die glanzvolle Kaiserstadt, die zur Jahrhundertwende zur europäischen Kunststadt wurde, die Stadt Sigmund Freuds zeigte als Metropole aber auch ein anderes Bild abseits des Glanzes und der Kultur und der Heurigenseligkeit. Schon vor dem 1. Weltkrieg war es das Wien der Arbeitslosen, und jene die Arbeit hatten, waren schlecht entlohnt und in vielen Fällen der Verelendung ausgeliefert. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Palästen an der Ringstraße standen die Massenquartiere und Elendsquartiere in der Vorstadt und am Stadtrand. Die brennende soziale Frage wurde durch Zu - und Einwanderer noch verstärkt und konnte durch politische Maßnahmen nur in einem geringen Maße gemildert werden.
Es war das Wien der Einwanderer aus allen Teilen der Monarchie, der " Zukurzgekommenen", der Männerheimbewohner, der Menschen voller Ängste, die für alle möglichen Theorien anfällig waren, vor allem für jene Theorien, die ihnen das Gefühl vermittelten, trotz allen Elends in Wahrheit doch eine "Elite, etwas Besseres" zu sein. Dieses "Bessere" war dem deutschen Volk anzugehören und nicht Slawe oder Jude zu sein. Im Laufe der Seminarreihe wird auf die soziale Frage des ausgehenden 19. und frühen 20. Jhdt., die Arbeiterbewegung, die politischen Leitbilder jener Zeit und auf jene Welterklärer und Rassentheoretiker eingegangen, die die nachfolgenden Jahrzehnte nachhaltig beeinflussten.

Wien, die glanzvolle Kaiserstadt, die zur Jahrhundertwende zur europäischen Kunststadt wurde, die Stadt Sigmund Freuds zeigte als Metropole aber auch ein anderes Bild abseits des Glanzes und der Kultur und der Heurigenseligkeit. Schon vor dem 1. Weltkrieg war es das Wien der Arbeitslosen, und jene die Arbeit hatten, waren schlecht entlohnt und in vielen Fällen der Verelendung ausgeliefert. Im Gegensatz zu den bürgerlichen Palästen an der Ringstraße standen die Massenquartiere und Elendsquartiere in der Vorstadt und am Stadtrand. Die brennende soziale Frage wurde durch Zu - und Einwanderer noch verstärkt und konnte durch politische Maßnahmen nur in einem geringen Maße gemildert werden.
Es war das Wien der Einwanderer aus allen Teilen der Monarchie, der " Zukurzgekommenen", der Männerheimbewohner, der Menschen voller Ängste, die für alle möglichen Theorien anfällig waren, vor allem für jene Theorien, die ihnen das Gefühl vermittelten, trotz allen Elends in Wahrheit doch eine "Elite, etwas Besseres" zu sein. Dieses "Bessere" war dem deutschen Volk anzugehören und nicht Slawe oder Jude zu sein. Im Laufe der Seminarreihe wird auf die soziale Frage des ausgehenden 19. und frühen 20. Jhdt., die Arbeiterbewegung, die politischen Leitbilder jener Zeit und auf jene Welterklärer und Rassentheoretiker eingegangen, die die nachfolgenden Jahrzehnte nachhaltig beeinflussten.



Datum
10.10.2019
Uhrzeit
17:30 - 19:00 Uhr
Ort
Burggasse 4/I, URANIA, Burggasse 4/1, Kursraum 05
Datum
17.10.2019
Uhrzeit
17:30 - 19:00 Uhr
Ort
Burggasse 4/I, URANIA, Burggasse 4/1, Kursraum 05
Datum
24.10.2019
Uhrzeit
17:30 - 19:00 Uhr
Ort
Burggasse 4/I, URANIA, Burggasse 4/1, Kursraum 05
Datum
31.10.2019
Uhrzeit
17:30 - 19:00 Uhr
Ort
Burggasse 4/I, URANIA, Burggasse 4/1, Kursraum 05


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